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K60T

1996

Die Modelle die ab diesem Baujahr rauskamen gestalteten sich im Aussehen etwas runder und man hatte auch mehr Platz in den Doppelkabinern.
Erstmals gab es eine Einzelkabine, die allerdings keinen Allradantrieb besaß und nur einen 75 PS Dieselmotor hatte. Die Doppelkabiner gab es wieder in einer einfachen Variante und der besser ausgestatteten Magnumversion, 99 PS und zuschaltbarem Allrad. Der Allrad ließ sich nur im Stehen zuschalten, jedoch einmal eingelegt, ließ er sich während der Fahrt immer ab- und zuschalten.

Um 2000/2001

Der Easy Select wurde eingeführt, aber wieder nur bei den Magnummodellen. Dies bedeutete, das Einlegen des Allrads war bis zu einer Geschwindigkeit von 100 km/h während der Fahrt möglich.

2002

Ab dieser Zeit gab es den Motor mit 115 PS, die mit einem Chip von Mitsubishi Ralliart auf 133 PS aufgestockt werden konnten. Die Leistungssteigerung war zwar nicht so gravierend, es machte sich aber schon im Tagesbetrieb bemerkbar, vor allen Dingen beim Anfahren.

Sondermodelle

Solange es den L200 dieser Baureihe gab, wurden immer wieder Sondermodelle auf den Markt geworfen. American Sport, American Style, Liberty, Dakar hießen sie im Laufe der Zeit und der Unterschied zu den anderen Modellen bestand nur aus mehr Sonderausstattung und Lackierungen, die es bis dahin noch nicht gegeben hatte und immer auf Basis der Magnumausstattung.

Probleme

Von Problemen blieb dieser L200 auch nicht verschont. Das gravierenste und teuerste Problem war ein Riß des Zylinderkopfes. Wodurch hevorgerufen war nie so konkret rauszubekommen.
Da auch in den Geländelaster immer mehr Technik Einzug hielt, kam es bei den Modellen ab 2002 hin und wieder zu Softwarefehlern. Während der Fahrt konnte es passieren, dass die Motorkontrollleuchte  anging und den Motor in einen Notmodus schaltete und man somit nicht mehr schneller wie 80 km/h fahren konnte, egal wieviel Gas man gab. Ein sehr mulmiges Gefühl, wenn so etwas während eines Überholvorganges geschah.
Was war der Grund?  Dem Turbo wurde ein Überdruck signalisiert, was veranlasste, dass das Notprogramm ablief. Schaltete man den Motor aus, wartete kurz und schaltete ihn wieder an, war meist die Kontrollleuchte erloschen und man konnte Stunden oder Tage fahren ohne das das Problem erneut aufgetreten ist. Es war ein Softwareupdate fällig. Problem dabei, es gab noch keines obwohl der Fehler schon lange bekannt war. Es gab zwar schon ein Update für den Pajero Sport, der auf der gleichen Plattform wie der L200 aufbaute, aber es war nicht möglich dieses zu verwenden.
Als es endlich das entsprechende Update gab, spaltete sich die Zunft der L200-Fahrerinnen und Fahrer in zwei Lager. Das eine Lager wünschte sich das Update nie aufgespielt zu haben, da von unrundem Motorlauf und erhöhtem Spritverlauf berichtet wurde und das andere Lager sprach von verbessertem Anfahrverhalten und dem verschwundenem Turboloch, was bei ca. 1800 U/min aufgetreten ist. Der Nachteil des Update, war e einmal aufgespielt, konnte es nicht rückgängig gemacht werden, von Seiten von Mitsubishi. Es gab aber Fremdfirmen, denen das gelungen sein soll.

Alles in allem war und ist ein Fahrzeug dieser Baureihe ein solides Fahrzeug mit dem man auch Fahrleistungen über 300000 km erreichen kann.